• silja

Grüner Posteingang

Was haben eine E-Mail und eine Plastiktüte gemeinsam? Sie verbrauchen beide ungefähr 10 g CO2. Hat die E-Mail einen ca. 1 MB großen Anhang entspricht der CO2-Verbrauch schon dem von zwei Plastiktüten. ⠀⠀⠀

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Was kann man tun um digital etwas grüner zu kommunizieren? Hier sind drei effektive Tipps für eine nachhaltige Email-Kommunikation.




#1 Postfach regelmäßig aufräumen


Online-Shops, soziale Netzwerke und sonstige Webseiten mit den unterschiedlichsten Diensten machen es einem mitlerweile ziemlich schwer sein Postfach leer zu halten. Aber nicht alle E-Mails müssen ewig aufbewahrt werden. Regelmäßig die E-Mails durchgehen und nicht mehr Benötigtes löschen, verringert nicht nur den eigenen CO2-Fußabdruck, sondern hilft einem auch dabei, wichtige E-Mails schneller wiederzufinden.

Aus den Augen, aus dem Sinn? Auch wenn man selten in den Papierkorb oder den Spamordner schaut, sammeln sich hier selbst im Laufe eines Tages jede Menge E-Mails an. Hier lohnt sich ebenfalls regelmäßiges Leeren. Noch einfacher ist es, das automatische Löschen mit beliebigen Zeitintervall in den Einstellungen zu aktivieren.


Das Deaktivieren von automatisch versendeten E-Mail-Benachrichtigungen von sozialen Netzwerken und anderen Webseiten, sind eine weitere einfache Methode die E-Mail-Flut zu regulieren. Benötige ich wirklich noch eine zusätzliche Mail neben der Handyapp, die mich per Pushnachricht oder Symbol über die Neuigkeit informiert?



#2 Ungenutzte Abos und Accounts löschen


Viele Newsletter wandern ungelesen in den Papierkorb. Bestelle die unbenötigten Abos doch einfach ab, meist geht das mit nur wenigen Klicks.

Wer noch weiter gehen will, kann darüber hinaus auch alle inaktiven Accounts von E-Mail-Anbietern, sozialen Netzwerken oder sonstigen Seiten löschen.




#3 Große Dateianhänge vermeiden


Eine E-Mail mit großem Datei-Anhang nimmt nicht nur im Posteingang viel Speicherplatz ein, sondern muss - je nach Empfänger - noch auf dem Server des anderen E-Mail-Anbieters hochgeladen und gespeichert werden.

Große Dateien sind nachhaltiger unterwegs, wenn sie direkt über Download-Links geteilt werden, anstatt per E-Mail-Anhang. Das spart nicht nur Energie, sondern auch Speicher- und Rechenleistung.



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